Bischof Stecher Gedächtnisverein

Stecher-Advent 2014: „Bahnt dem Herrn die Straßen“

„Vom Fenster meines früheren Arbeitszimmers aus geht der Blick hinunter in die Altstadtgassen Innsbrucks, über die sich in den Wochen vor Weihnachten die Lichtgirlanden spannen. Die in Helligkeit getauchten Pflasterwege unter der Dezembernacht haben etwas Anheimelndes. Auf meinem Schreibtisch liegt aufgeschlagen das Buch des Propheten Jesaja, und darin ist auch von Straßen die Rede. Er singt dem Kind von Bethlehem schon siebenhundert Jahre vorher ein Begrüßungslied: „Bahnt für den Herrn einen Weg durch die Wüste! Baut in der Steppe eine ebene Straße für unsern Gott! Ebnet den Weg, räumt die Steine beiseite ...!“ Wo sind sie, diese Wege Gottes in unserer Zeit? Die strahlenden Geschäftsstraßen kann man wohl nicht ohne weiteres damit identifizieren. Gibt es in unserer Epoche so etwas wie ein Straßenbauprogramm Gottes? Zeichnen sich in Kirche, Gesellschaft und Weltbewusstsein von heute Trassen des Geistes und des Herzens ab, die man als „Straßen des Herrn“ bezeichnen könnte; Straßen, die nach Bethlehem führen und darüber hinaus in eine erlöstere Welt? Ich glaube, dass es dieses Straßenbauprogramm Gottes gibt. Nur liegt es meist im Schattendunkel unseres Bewusstseins. Also will ich für diese großen Transitrouten Gottes die Beleuchtung einzuschalten versuchen. Sie verdienen wirklich ein paar Lichtgirlanden.

Die Straße in Richtung Herz

Seit damals, als der Verhaltensforscher Konrad Lorenz in seinen „Acht Todsünden der zivilisierten Menschheit“ darauf hinwies, sind über ein Phänomen ganze Bibliotheken geschrieben worden: die sterbenden menschlichen Beziehungen in einer verstädterten, überorganisierten, übertechnisierten, computergesteuerten, sich auf enger werdendem Raum zusammendrängenden Menschheit. In einem derartigen Klima schwinden Anteilnahme, Einfühlung, Empathie, Hilfsbereitschaft und Zuwendung wie die seltenen Blumen auf Kunstdüngerwiesen. Aber es ist kein Zweifel, mitten in diesem fröstelnden Klima der Isolierung und Ausgrenzung des Einzelmenschen gibt es Gegenbewegungen, Trassen mit vielen Fahrbahnen, aufbrechende Anteilnahme, Verständnis für Außenseiter, neue Sicht der Behinderten, Bewegungen, die sich weltweit der Unterdrückten und Vergessenen annehmen. Schon vor Jahrzehnten haben Futurologen auf einem ihrer Weltkongresse diese Trasse in groben Zügen entworfen und gesagt, es sei wichtiger für das Glück der Menschheit, Menschen mit Herz und Fähigkeit zur Empathie, zur Einfühlung zu erziehen, als nur auf rasanten technischen Fortschritt zu vertrauen. Es gibt diese Straße zum Herzen hin. Ich sehe sie vor allem in der Mentalität vieler junger Menschen, mit denen ich zu tun habe. Wenn man in meinem Alter versucht (was schwierig genug ist), sich von den fast zwanghaft einsetzenden Illusionen der Vergangenheitsvergoldung freizumachen, dann muss man zugeben: Diese Generation ist vielleicht weniger robust und weniger belastbar, als es unser rauheres Geschlecht war, aber sie ist sensibler, wacher, mitfühlender, milder urteilend, verstehender und verstehensbereiter als wir es waren. Sie haben ihre Schwierigkeiten und Probleme, die anders akzentuiert sind, als es die unseren damals waren, aber auf der Straße zur Herzlichkeit schreiten sie freier aus. Ich brauche nur daran zu denken, wie manche junge Menschen sich eines Behindertentransportes annehmen, der in unsere Stadt kam ... Alle Straßen der Herzlichkeit sind Trassen nach Bethlehem. Man darf auf ihnen getrost ausschreiten.

Die Straße in Richtung Ethos

Was diese Trassenführung unserer Gesellschaft betrifft, erlaube ich mir ein wenig mitzureden. An dieser Baustelle werde ich nämlich häufig eingeladen, eine Schaufel voll für den Unterbau beizusteuern. Wenn ich meinen Jahresterminkalender rasch durchblättere und zu sammeln versuche, was da an Themenwünschen geäußert wurde – von Ärzten und Sozialhelfern, Anästhesiologen und Gynäkologen, Tourismusfachleuten und Kreditinstituten, Junger Wirtschaft und Psychiatern, Alpenverein und Lions-Club, Bäuerinnen und Offiziersgesellschaft, Jungbauern und Dritte-Welt-Helfern – bei allen kreist es fast immer um die Frage: Wo sind die tragenden Werte, die entscheidenden Ziele? Was sollen wir tun, wo sind die Grenzen, die das Menschliche wahren? Dürfen wir, was wir können? Alles zielt auf die Urfrage hin: Was ist gut? Soweit ich mich zurückerinnern kann, ist diese Straße in Richtung Ethos noch nie mit derartiger Deutlichkeit aufgebrochen wie heute. Es scheint, dass am Ende des fortschrittlichsten aller Jahrhunderte, angesichts der ungeahnten, fast erschreckenden Möglichkeiten des Menschen das Verantwortungsbewusstsein stärker ins Blickfeld kommt. Diese Trasse gehört Gott. Und sie hat viele Fahrstreifen.

Die Straße in Richtung Schöpfung

Vor etwa dreißig Jahren hatte ich ein Schlüsselerlebnis, das ich nie vergessen werde. Ich ging daran, aus der fast unübersehbaren pädagogischen und erziehungspsychologischen Literatur eine Bibliographie zum Thema „Erziehung zur Ehrfurcht“ zusammenzustellen. Ich musste kapitulieren. Es war keine Schublade da für dieses erzieherische Anliegen. Nur in Spurenelementen fand sich das Thema da und dort verstreut. Das ist inzwischen anders geworden. Ehrfurcht vor Mensch, Schöpfung und Schöpfer ist wieder ins Zielfeld gerückt. Schon in der Sprache, dem untrüglichen Thermometer einer Zeit, ist dies zu spüren. Das einst so selbstbewusste Vokabular des Fortschritts wird nur mehr zögernd und sehr einschränkend gebraucht: Erschließung, Ausbau, Nutzung, Pioniertat, Entwicklung, Steigerung, Zuwachsrate ... Andere Worte sind statt dessen modern geworden, erhalten Öffentlichkeitsrecht, nisten auf Abgeordnetenpulten und wandern in Gesetzestexte: Behüten, Schützen, Schonen, Ruhezone, Schranke, Schutzgebiet, Umweltverträglichkeit, Umweltfreundlichkeit... Aus der verachteten Drecklacke meiner Jugend ist ein kostbares Biotop geworden, das wahre Wunder des Lebens birgt, Wunder, die für stundenfüllende Fernsehfilme reichen. Die Straße der Ehrfurcht vor der Schöpfung ist in vollem Bau. Und es ist sicher eine Straße Gottes in der Welt von heute. Auch eine Straße zum Menschen. Sie lässt hoffen, dass Zerstören und Töten immer weniger „in“ wird. In allen Bereichen.

Die Straße in Richtung Transzendenz

Das ist wohl die Straße, die Jesaja besonders am Herzen lag: jene Bahn, auf der das Menschenherz in die Ewigkeit zieht. Wie steht’s mit dieser Straße in unserer Zeit? Eines ist augenfällig: Auf der Hälfte unserer Erde ist die Staatsmacht und ihre Ideologie nun achtzig Jahre lang mit allen Bulldozern aufgefahren, um diese Straße zur Transzendenz einzuebnen. Das Unternehmen hat vielen gläubigen Menschen unsägliches Leid gebracht. Aber das Ergebnis war kläglich. Aus Kellern und Kolchosen, aus Lagern und Gulags, aus Forschungszentren und Hohen Schulen steigt der Glaube wieder auf. Jahrelang sind sie am 1. Mai an den dunklen, gesperrten oder zweckentfremdeten Kirchen vorbeigebraust, die Panzer und Raketenlafetten und die exakten Marschstiefelklopfballette mit dem dröhnenden Schritt. Aber jetzt glimmen in den dunklen Kirchen die Kerzen auf, und Menschen drängen sich in ihnen. Die Straßen zur Transzendenz haben alle Paradeplätze und Aufmarschstraßen der Gottlosigkeit überquert und überdauert. Gott lässt sich seine Straßenbaukonzepte auch nicht von irgendwelchen Politbüros und Stasi-Zentralen streichen. Und der Westen? Haben hier nicht die Avenuen und Prachtstraßen des Wohlstandes die Wege zu Gott überdeckt oder in enge Seitengassen abgedrängt? Manchmal scheint es so. Und doch – wie hat ein Schweizer Psychotherapeut, der seine Praxis in eben einem dieser Zentren von Business und Reichtum ausübt, einmal zu mir gesagt: „Spätestens bei jedem dritten Gespräch bin ich mitten im religiösen Problem ...“ Manchmal mag die Straße zur Transzendenz in unserer Gesellschaft eine Unterflurtrasse sein, aber sie verschwindet nicht. In tausend Sehnsüchten tritt sie immer wieder hervor. In aller Welt brechen die Sucher und Wallfahrer auf, im wirklichen und im übertragenen Sinn. Es gibt also nicht nur die girlandengeschmückten Altstadtgassen, die mit ihrem traulichen Schein eine fröhliche Weihnacht zuflüstern. Es gibt in unserer dunklen Welt auch die Straßen des Jesaja, die großen Trassen Gottes, auf denen die Menschen dem Heil zuwandern, das in der Nacht von Bethlehem auf die Erde kam ...“. Bischof Reinhold Stecher in der Tiroler Tageszeitung vom 24.12.1989, nachzulesen auch im Buch „Die leisen Seiten der Weihnacht“, Tyrolia Verlag.

Gedanken zum Artikel von Mag. Luise Müller, evangelische Theologin und Pfarrerin (ehemalige Superintendentin), Kufstein:

Das Straßenbauprogramm Gottes

Neulich waren wir mal wieder in Berlin. Und weil vor dem Pergamonmuseum keine Menschenschlange stand, gönnten wir uns einen Besuch dort. Und wieder zog mich das Ischtartor in seinen Bann. Jenes Bauwerk gebaut im damaligen Babylon im heutigen Irak um 580 vor Christus als eines der Stadttore die ins Zentrum führten. Zu diesem Tor aus blauglasierten Ziegeln mit Tierornamenten führt eine prachtvolle Huldigungsstraße, die im Original über 20 Meter breit und mehrere hundert Meter lang war, und deren seitliche Abgrenzungen ebenfalls mit blauen Schmuckziegeln und Ornamenten verziert sind. Ein roter Teppich sozusagen, den man den Göttern ausgerollt hat, damit sie durchs Tor in die Stadt einziehen können. Einladend, wunderschön, aufwendig. Eine Pracht. Jesaia, der Prophet könnte dieses Bauwerk vor Augen gehabt haben, als er ca. ca 30 Jahre nach dessen Erbauung spricht: 3 Es ruft eine Stimme: In der Wüste bereitet dem HERRN den Weg, macht in der Steppe eine ebene Bahn unserm Gott! 4 Alle Täler sollen erhöht werden, und alle Berge und Hügel sollen erniedrigt werden, und was uneben ist, soll gerade, und was hügelig ist, soll eben werden; 5 denn die Herrlichkeit des HERRN soll offenbart werden, … Baut für Gott eine Prachtstrasse so dass Gott im Triumphzug bei uns einziehen kann. Wenn ich an das Ischtartor denke, dann ist dieser Weg, den Jesaia vor Augen hat mindestens die Maria Theresien-straße. Schön, und breit und funkelnd im Lichterglanz. So wie heute Abend. Baut für Gott eine Prachtstraße sagt Jesaia. Aber er lässt sich nicht darüber aus, wer das tun soll. Doch er gibt genaue Anweisungen: Ebnet Berg und Tal ein. Tragt die Nordkette ab und füllt damit das Inntal auf. Wer bitte sollte in der Lage sein, so eine visionäre Aufforderung umzusetzen? Realistisch gesehen müssen wir zugeben, dass kein Mensch das kann. So ein Bauvorhaben führt an menschliche Grenzen. Endet damit das ambitionierte Straßenbauprogramm Gottes ehe es angefangen hat? Muss Gott vorlieb nehmen mit gefährlichen Bergpfaden, mit dunklen Schleichwegen, mit Sackgassen und Umwegen wenn er ins Zentrum will, dorthin wo wir leben? Bleiben die strahlend hell leuchtenden und breiten Hauptstraßen nur Umfahrungen, die an den unbewohnten Rändern vorbeiführen? Gibt es für Gott keinen Weg zu mir? Mit dem kommenden Sonntag tauchen wir ein in eine Zeit, die ich über alles liebe. Die Adventszeit mit ihrer Sinnlichkeit habe ich schon als Kind geliebt und tue es ohne Unterbrechung bis heute.Der Advent hat viele Themen. Erwartung, Vorbereitung, Hoffnung, Sehnsucht dass Gott kommt. Und meiner Meinung nach sind diese Themen Platzhalter für tiefer Liegendes, zentral Menschliches. Das, worauf wir uns vorbereiten, was wir hoffen und ersehnen, sind Liebe und Freundschaft, ist Gemeinschaft, eine lebenswerte Zukunft für uns und unsere Kinder, das Heil. Wir suchen und finden Symbole dafür: wie Kerzen und Sterne und Engel und Lichterketten, Adventkränze, Barbarazweige, Adventskalender, Musik. Kaum eine Wohnung ohne Kerzen und Adventkranz. Keine Stadt ohne Weihnachtsbeleuchtung. Diese Sehnsucht, diese Hoffnung ergreift kaum jemand nicht. Und so wächst aus individuellem Empfinden, das möglicherweise zunächst gar nichts mit Gott zu tun hat und vielleicht gar nicht Grund und Ziel der Sehnsucht benennen kann eine Gemeinsamkeit, die es möglich macht, dass wir uns heute Abend hier treffen. Fremde, flüchtig Bekannte, Freunde, Alte, Junge, Männer, Frauen. Alle mit dem gleichen Ziel: zu hören, dass alles gut werden kann, dass das Unebene in unserem Leben nicht das letzte Wort hat, dass wir die Berg- und Talfahrten zu Recht satt haben, und es uns zusteht zu hoffen, dass Mauern, Zäune und Abgrenzungen nicht der Weisheit letzter Schluss sind, sondern Gott auf einer hellerleuchteten Straße ohne Hindernisse zu mir und zu dir unterwegs ist. Wir erleben, dass unsere Sinne in einer Weise angesprochen werden, wie sonst selten: den Advent kann man riechen und schmecken und fühlen und sehen und hören. Nur hartgesottene Zyniker können sich entziehen. Natürlich ist das, was wir alljährlich erleben noch nicht das Heil, das wir suchen. Aber wir wollen, dass es das Heil bedeutet. Die Kerzen und Kränze und Lieder und Lichterketten sind Hilfsarbeiter im Straßenbauprogramm Gottes. Kirchen und Konzertsäle, Geschäfte und Christkindlmärkte, Postämter und Bahnhofs-missionen, Spendenaktionen und Hilfsbereitschaft sind Baucontainer und Werkzeuge. Und wie überall, wo gebaut wird, gibt es noch viel Dreck und Schutt und Mist. Und manchmal kann man sich nicht vorstellen, dass aus dieser Baustelle im Endergebnis etwas Schönes, Prachtvolles, oder zumindest Nützliches werden kann. Aber trotz leichter Zweifel bleibt die Sehnsucht. Die Sehnsucht, dass sich unter allem Kommerz und Kitsch, unter altertümlichen Geschichten und eingängigen Melodien, unter jeder Tasse Glühwein und viel zu viel Schokolade etwas verbirgt, was meine Trauer kleiner werden lässt, meine Verzagtheit vertreibt und mein Herz öffnet. Und so gehe ich durch diese Tage und Wochen Richtung Weihnachten. Begleitet von meinem Alltag, in dem es Unvorhergesehenes gibt, wie spontane Babysitterzeiten, wenn wieder eines meiner Enkelkinder krank wird und nicht in den Kindergarten kann, aber auch lang geplante entspannte Abende bei Freunden. Begleitet von verbrannten Keksen, alltäglichen Sorgen, der Erfahrung dass Gesundheit ein labiles Geschenk ist und dass scheinbar unlösbare Probleme bei Menschen, die meinen Rat suchen, nicht auf einmal verschwinden. Also doch nichts anderes, als das ganze übrige Jahr? Es ist etwas anders, ich bin anders, bewusster. Ich gehe auf Weihnachten zu. Ziel meiner Sehnsucht, meiner Erwartung und aller Vorbereitung. Das, was Jesaia erhofft hat, von dem er in großartigen Bildern gesprochen hat, nämlich dass Gott zu uns kommt, das ist für Christinnen und Christen im Jahr 2014 Tatsache. Wir glauben an einen Gott, der in Jesus als Mensch geboren ist, möglicherweise in Bethlehem, gewirkt hat in Galiläa, gekreuzigt wurde und auferstanden ist in Jerusalem. Wir erinnern uns jedes Jahr zu Weihnachten daran, lassen die Ereignisse um die Geburt Jesu lebendig und gegenwärtig werden, feiern das Fest, das unseren Alltag entscheidend unterbricht. Und indem wir die Arbeit unterbrechen und feiern, singen, essen, hören, lassen wir zu, dass der Satz: Fürchtet euch nicht…euch ist heute der Heiland geboren, gilt. Das Menschenunmögliche ist geschehen. Täler sind zugeschüttet und Berge abgetragen. Die Straße ist gebaut. Und wenn ich will, führt sie direkt zu mir. Und dann höre ich, wie es in einem Text heißt: „In das Dunkel deiner Vergangenheit und in das Ungewisse deiner Zukunft in den Segen deines Helfens und in das Elend deiner Ohnmacht lege ich, Gott, meine Zusage: Ich bin da! In die Fülle deiner Aufgaben und in die Leere deiner Geschäftigkeit in die Vielzahl deiner Fähigkeiten und in die Grenzen deiner Begabung lege ich, Gott, meine Zusage: Ich bin da! In das Gelingen deiner Gespräche und in die Langeweile deines Betens in die Freude deines Erfolges und in den Schmerz deines Versagens lege ich, Gott, meine Zusage: Ich bin da! In die Enge deines Alltags und in die Weite deiner Träume in die Schwäche deines Verstandes und in die Kräfte deines Herzens lege ich, Gott, meine Zusage: Ich bin da.“

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