Bischof Stecher Gedächtnisverein

Geschichte von Bischof Stecher

„Persönlich danke ich Gott für seine liebevolle Vorsehung und dafür, dass mein Gemüt in allen Fährnissen des Lebens dem Licht zugewandt geblieben ist.“

Bischof Reinhold Stecher (1921-2013) hat das kirchliche und gesellschaftliche Leben über Jahrzehnte geprägt und mitgestaltet. Er hat Spuren im Land hinterlassen und hat dem Glauben ein Gesicht gegeben. Seinem bischöflichen Leitwort „Dienen und vertrauen“ gemäß hat er sich zeitlebens für ein Klima der Toleranz und des Dialogs eingesetzt, für eine Kultur der Barmherzigkeit und der Hilfsbereitschaft. Er ist für eine offene, einladende und geschwisterliche Kirche eingetreten und hat sich solidarisch erklärt mit den Notleidenden, Benachteiligten und Gescheiterten – über alle gesellschaftlichen und religiösen Grenzen hinaus. Bischof Stecher hat vielen Menschen Freude und Hoffnung geschenkt, auch mit seinen Bildern und Büchern. Seine Offenheit und Weite im Denken und im Handeln waren und sind vorbildlich und richtungsweisend.

Diesem „Erbe“ weiß sich der Gedächtnisverein verpflichtet!

Dr. Reinhold Stecher, geboren 1921 in Innsbruck. 1941 zweimonatige Inhaftierung durch die Gestapo, dann Einzug zur Wehrmacht, Verwundung, Fronteinsätze in Karelien, Lappland und Norwegen. 1947 Priesterweihe, 1951 Promotion zum Doktor der Theologie. Ab 1956 Religionsprofessor an der Lehrerbildungsanstalt Innsbruck, ab 1968 Professor für Religionspädagogik an der Pädagogischen Akademie. Von 1981 bis 1997 Bischof der Diözese Innsbruck. Erfolgreicher Autor, Zeichner und Maler. Ehrenbürger der Städte Innsbruck und Velipoje (Albanien)und Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck.

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