von Maria Zwicknagl aus Jenbach stammt der Hinweis auf jene Zeit, in der Bischof Stecher noch nach Wiesing auf „Aushilfe“ gekommen ist. Im privaten Gästebuch von Pfarrer Heinz Hundegger findet sich am 29. Juli 1954 folgende Notiz:
Maria Zwicknagl
Jenbach
„Ich war Bischof Reinhold Stecher über viele Jahre freundschaftlich eng verbunden. Er war zu Recht eine moralische Instanz im Land, für uns alle ein Vorbild, dem es nachzueifern gilt.“
DDr. Herwig van Staa
Landtagspräsident
„Reinhold Stecher ist auch als Bischof Seelsorger geblieben. Was ihn mit unzähligen Menschen aus allen Bevölkerungsschichten verbunden hat, waren seine Briefkontakte. Immer ging es ihm darum, dem Leben aufzuhelfen.“
Dr. Klaus Egger
über acht Jahre Generalvikar von Bischof Stecher und Gründungsmitglied des Bischof-Stecher-Gedächtnisvereins
Persönliche Erinnerungen an Bischof Reinhold Stecher, festgehalten von Josef Gredler, über viele Jahre Religionslehrer und Fachinspektor für den Katholischen Religionsunterricht in der Diözese Innsbruck, am 3. Februar 2013
Josef Gredler, Rum
„Das Besondere an ihm war seine Glaubhaftigkeit, seine Bescheidenheit, seine ausgeprägte Liebe zur Natur, sein Traditionsbewusstsein und zugleich seine Aufgeschlossenheit gegen-über Fremdem und Neuem, sein Mut zu klaren Aussagen, seine Toleranz, seine schrift-stellerische und künstlerische Begabung, vor allem aber seine besondere Art, Freundschaft zu geben und zu pflegen. Lieber Reinhold, die Stadt Innsbruck wird dir stets ein bleibendes Andenken bewahren.“
Mag. Christine Oppitz-Plörer
Bürgermeisterin der Stadt Innsbruck
„Wir haben uns seit unserem zehnten Lebensjahr gekannt. Wir waren in derselben Klasse im Gymnasium Angerzellgasse. Ich habe in meinem langen Leben keinen Menschen kennengelernt mit einer so umfassenden Intelligenz wie Reinhold Stecher. Mathematisch, rhetorisch, künstlerisch und sprachlich begabt.“
Dr. Bruno Miller
ehemaliger Mitschüler
Persönliche Verneigung vor einem großen Menschen, Christen und Bischof
Gilbert Rosenkranz
Chefredakteur „Tiroler Sonntag“
„Ein Mensch mit Herz-Augen, der Wasserfarben in Wasserbrunnen in Afrika verwandelte. Mein Lehrer und vertrauter Freund. Ein Mann, den man lieb hatte und der selber ein großer Liebhaber war - der Menschen, der Natur, der Gerechtigkeit und der Wahrhaftigkeit. Er war ein herzbegabter Mitliebender Gottes, als Caritas-Bischof eine Firewall für die Armen, Ausgegrenzten und Heimatlosen.“
Georg Schärmer
Direktor der Caritas der Diözese Innsbruck und Vorstandsmitglied des Bischof-Stecher-Gedächtnisvereins
Alt-Pauliner Hans Längle aus Dornbirn schreibt: