Bischof Stecher Gedächtnisverein

Der blaue Himmel trügt

Erinnerungen an Diktatur und Krieg Mit Aquarellen und Zeichnungen des Autors Herausgegeben von Paul Ladurner

Informationen zum Buch

Erinnern – gedenken – mahnen Wie Bischof Reinhold Stecher die NS-Diktatur und den Krieg erlebt hat Auch im 21. Jahrhundert bleibt es geboten, die Erinnerung an die Gräuel und die Folgen des nationalsozialistischen Terrorregimes wach zu halten. Bischof Reinhold Stecher hat das als Zeitzeuge dieser „unseligen Zeit, die kein Altgold heroischer Verklärung verdient“, immer wieder mahnend getan. Dieses Buch spannt den Bogen von der Pogromnacht des 9./10. November 1938 in Innsbruck bis zur Rückkehr Stechers nach Österreich im Herbst 1945. 1941 wurde er von der Gestapo verhaftet, 1942 als Funker eines Gebirgsjäger-Regiments bei Ramuschewo (Russland) verletzt und 1943 an der finnisch-russischen Grenze eingesetzt, ehe er nach tausenden Kilometern Rückzug im Fjord von Trondheim (Norwegen) das Kriegsende erleben durfte. In Stechers Erinnerungen reicht, wie er schreibt, „die Skala der wechselnden Gefühle von Entsetzen und Zorn über kritisches Bedenken und ehrfurchtsvoller Verneigung bis zur hoffnungsvollen Veränderung mit dem Blick auf die Verwirklichung einer Zivilisation der Liebe“.

Zur Leseprobe Seite 3-9
Zur Leseprobe Seite 64-69

160 Seiten, 16 farb. Abb. und 3 sw. Zeichnungen, 15 x 22,5 cm, gebunden mit Schutzumschlag ISBN 978-3-7022-3687-8 Erhältlich im guten Buchhandel oder direkt: TYROLIA € 19,95

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