So haben Schülerinnen und Schüler über 10.000 Freundschaftsbänder geknüpft und gefädelt, um sie am Tag der Herzlichkeit zu verschenken und anderen eine Freude zu machen. Die je 20 Zentimeter langen Bändchen ergeben eine Gesamtlänge von 2037 Meter. Das Ziel, symbolisch einen Bogen zu spannen von Innsbruck bis nach Kiew (Maßstab 1:1000) wurde damit mehr als erreicht. Ein schönes Zeichen der Verbundenheit, findet nicht nur Elisabeth Hammer, die Leiterin des diözesanen Schulamtes, die die Aktion „Freundschaftsbänder knüpfen grenzenlos" eingefädelt hat. „Viele Bändchen wurden im Religionsunterricht geknüpft, Herzensbildung war und ist uns ein großes Anliegen."

Vorträge, Konzerte, Benefizaktionen
Nicht nur die Kinder und Jugendlichen haben viel Herz gezeigt, auch die Musikantinnen und Musikanten des Tiroler Volksmusikvereins waren wieder mit großer Begeisterung mit dabei, haben in über 30 Alten- und Pflegeheimen aufgespielt und dafür gesorgt, dass den Bewohnerinnen und Bewohnern wie dem Pflegepersonal warm um´s Herz geworden ist.

Logotherapeutin Inge Patsch und die Journalistin Renata Schmidtkunz habe in ihren Vorträgen in Innsbruck und Rum dafür plädiert, der Logik des Herzens zu folgen, nach dem Sinn im Leben zu fragen und sich mutig in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen und dort die Stimme zu erheben, wo Menschenwürde und Menschenrechte beschnitten und untergraben werden.
Besonders schön. Einzelpersonen, Gruppen und Vereine haben Benefizveranstaltungen durchgeführt, haben beherzt angepackt, um Menschen zu helfen, die nicht auf die Butterseite des Lebens gefallen sind. So hat Bischof Hermann Glettler am Herz-Jesu-Sonntag zu einer Tafel („Franziskusmahl" in Erinnerung an den 800 Todestag des Heiligen Franziskus) in den Innsbrucker Dom eingeladen, in der erklärten Absicht, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und Spenden für obdachlose Menschen zu sammeln. „Weil Wohnen ein Grundrecht ist und der Dialog ein Gebot der Stunde", wie der Bischof sagt. 800 Personen sind der Einladung zum Pasta asciutta-Essen gefolgt und haben kräftig auf das Konto der Menschlichkeit eingezahlt. Der gesamte Erlös kommt der Caritas-Sozialarbeit, dem DOWAS und dem Verein für Obdachlose zugute.
Unterstützung durch den Bischof Stecher-Gedächtnisverein
„Pasta per Tutti" war Teil der Initiative Offene Herzen. Wir haben Euro 800,- beigesteuert. Mit Euro 2.000,- haben wir die Lerncafes der Caritas unterstützt, die in Innsbruck, Imst, Landeck und Reutte benachteiligten Kindern ein Gemeinschaftserlebnis vermitteln und den schulischen Alltag erleichtern. Euro 1.000 gehen an Kreuzschwester Johanna Neururer und ihre Ukraine-Hilfe, je 3.000 Euro an die (von Bischof Stecher mitbegründete) Behinderteneinrichtung Arche Tirol in Steinach und den „VINZIBus", der in Innsbruck bedürftige Menschen mit warmen Mahlzeiten versorgt.
Ein herzliches Danke allen, die für andere da sind und eine Kultur des Miteinander pflegen!
Peter Jungmann, Obmann
Zum Vormerken:
11. STECHER-ADVENT, Dienstag, 8. Dezember 2026, 18.00 Uhr, Spitalskirche Innsbruck!
Im nächsten Jahr wird der „Tag der Herzlichkeit" der 4. Juni 2027 sein!