Bischof Stecher Gedächtnisverein

Gründung des Vereins

Am Josefitag, am 19. März 2014, findet im Haus der Begegnung in Innsbruck die Gründungs-Versammlung des „Bischof-Gedächtnisvereins“ statt.

Rund 70 „Stecher-Fans“ nehmen daran teil, darunter Dr. Bruno Miller, ein ehemaliger Mitschüler von Reinhold Stecher, Dr. Esther Fritsch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde und Mag. Elisabeth Rathgeb, Leiterin des Seelsorgeamtes der Diözese Innsbruck.

„Wir haben uns seit unserem zehnten Lebensjahr gekannt. Wir waren in derselben Klasse im Gymnasium Angerzellgasse. Ich habe in meinem langen Leben keinen Menschen kennen- gelernt mit einer so umfassenden Intelligenz wie Bischof Reinhold. Mathematisch, rhetorisch, künstlerisch und sprachlich begabt. Wir haben oft diskutiert über die Schwierigkeiten der Kirche. Und er hat gemeint, ich soll das Beiwerk nur wackeln lassen und mich auf das Wesentliche konzentrieren, auf den Glauben an Gott und die Auferstehung!“

Bruno Miller im O-Ton.

Bei der Gründungsversammlung wird der Vorstand bestellt und Peter Jungmann, Journalist beim ORF-Tirol, einstimmig zum ersten Obmann des neuen Vereins gewählt. Jungmann bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und erläutert noch einmal Sinn und Zweck der Vereinsgründung:

„Wir wollen die Erinnerung an Bischof Stecher wach halten, sein Lebenswerk dokumentieren und jene Werte, Anliegen und sozial-karitativen Projekte nachhaltig fördern und unterstützen, die ihm zeitlebens wichtig gewesen sind“.

Der Verein will das „Erbe“ von Bischof Stecher weiter tragen, will ein Stecher-Archiv aufbauen, Bildungs-und Gedenkveranstaltungen organisieren und einen Gedächtnisweg zum Höttinger-Bild gestalten. Über Mitgliedsbeiträge (16,-- Euro, weil Bischof Stecher 16 Jahre Bischof der Diözese Innsbruck gewesen ist), Spenden und Fördermittel will der Verein dazu beitragen, dass die Caritas-Aktion „Wasser zum Leben“ weitergeführt werden und weiter Brunnen für die arme Bevölkerung in Mali gebaut werden können. Dem Verein Arche-Tirol, der behinderten Menschen Heimat gibt, soll bei der Finanzierung des „Bischof-Stecher- Hauses“ geholfen werden, das in Steinach errichtet werden soll.
Was Bischof Stecher sicher nicht werden soll – heilig gesprochen. Peter Jungmann: „Es geht nicht um einen verklärten Blick zurück oder gar um einen unreflektierten Personenkult. Es geht darum, einer großen Tiroler Persönlichkeit ein ehrendes Andenken zu bewahren!“

Die konstituierende Sitzung des Vereins hat am 31. März stattgefunden.

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