Bischof Stecher Gedächtnisverein

500. Mitglied

Erzbischof Alois Kothgasser

Nach den Gründungsmitgliedern Manfred Scheuer und Helmut Krätzl dürfen wir jetzt einen weiteren Bischof in unserem Kreis willkommen heißen: Erzbischof Alois Kothgasser

Erzbischof Alois Kothgasser mit Mitgliedern des Vorstands in Baumkirchen

Erzbischof Alois Kothgasser mit Mitgliedern des Vorstands in Baumkirchen

Der Salesianer, der 1997 Reinhold Stecher als Bischof von Innsbruck abgelöst und 2002 in Salzburg die Nachfolge von Georg Eder angetreten hat, hat wenige Tage nach seinem 80. Geburtstag die Beitrittserklärung unterschrieben. Und zwar bei der letzten Vorstandssitzung vor der Sommerpause 2017 im Haus der Don Bosco Schwestern in Baumkirchen, wo Alois Kothgasser seinen „Ruhestand“ genießt. „Reinhold Stecher war mir immer ein väterlicher Freund, der mir in meinem bischöflichen Dienst mit Rat und Tat zur Seite stand. Ich bin und bleibe ihm tief verbunden und weiß seine Anliegen beim Bischof-Stecher-Gedächtnisverein in guten Händen.“

Was uns besonders freut: der Erzbischof erhöht die Zahl der Mitglieder auf 500.

Auf den Spuren Don Boscos

Alois Kothgasser wurde am 29. Mai 1937 im steirischen St. Stefan im Rosental (Bezirk Feldbach) geboren. Mit 18 Jahren trat er bei den Salesianern Don Boscos ein. Nach seinem philosophisch-theologischen Studium an der Päpstlichen Hochschule der Salesianer in Turin wurde er 1964 zum Priester geweiht. Der Professor für Dogmatik war zweimal Rektor der Hochschule in Benediktbeuern. Am 10. Oktober 1997 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Nachfolger von Reinhold Stecher und am 27. November 2002 zum Erzbischof von Salzburg. Das war er bis zu seinem altersbedingten Rücktrittsgesuch bis November 2003. In der Bischofs-konferenz galt Kothgasser als Mann des Miteinanders und der Versöhnung. Er war zuständig für die Bereiche Liturgie, Priesterseminare, Theologische Fakultäten und Hochschulen sowie für die Laientheologen und gehörte der Glaubens- und Finanzkommission an. Bekannt war und ist Kothgasser für seinen Einsatz für den un-bedingten Schutz des Lebens, für die Ökumene, den interreligiösen Dialog und die Umwelt. In Tirol stellte sich Kothgasser mehrfach auf die Seite der Transitgegner. Als einziger Bischof Österreichs unterschrieb er das Sozialstaat-Volksbegehren (2002), das sich gegen den Abbau von Sozialleistungen ausgesprochen hatte. Bis heute hält es Kothgasser mit Don Bosco: Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen. 

Erzbischof Alois Kothgasser mit seinem Vorgänger Bischof Reinhold Stecher und seinem Nachfolger Bischof Manfred Scheuer (Foto: Diözese Innsbruck)

Erzbischof Alois Kothgasser mit seinem Vorgänger Bischof Reinhold Stecher und seinem Nachfolger Bischof Manfred Scheuer (Foto: Diözese Innsbruck)

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