Wissenschaftlich erwiesen: Gutes tun tut gut!

Ausstellungen, Lesungen, Vorträge, Konzerte, Gottesdienste, Benefizveranstaltungen. Die achte Auflage der Initiative Offene Herzen hat wieder Viele zum Nachdenken angeregt und dazu animiert, offen, herzlich, respektvoll, wertschätzend miteinander umzugehen und Herz zu zeigen für die, die es im Leben schwer haben.

 

So hat das Haus der Begegnung mit Bischof Hermann Glettler den Aufruf „MehrHerzInsNetz“ gestartet in der erklärten Absicht, auch im Internet eine Kultur des Miteinander zu pflegen.

In der Privatklinik Hochrum (Sanatorium der Kreuzschwestern) hat der bekannte Neurowissenschaftler und Bestsellerautor Joachim Bauer in einem vielbeachteten Vortrag darauf hingewiesen, dass wir mit einem „empathischen Gen“ ausgestattet sind, das es uns ermöglicht, gut zu sein. „Menschenfreundlichkeit stärkt die eigene Gesundheit“, Gutes tun tut uns und anderen gut, betont der Arzt und Psychotherapeut. Damit belegen neueste wissenschaftliche Forschungsergebnisse, was wir immer schon geahnt haben ­– Empathie gehört zu unserer DNA und befähigt uns zu einem sozial-verträglichen Lebensstil.

In Innsbruck haben Mitglieder des Freiwilligenmanagements Tirol, der Vernetzungsgruppen der Inns-brucker Besuchsdienste und anderer sozialer Einrichtungen mobil gemacht, um in der Rathausgalerie über Möglichkeiten der ehrenamtlichen Arbeit zu informieren. In Alten- und Pflegeheimen haben wieder viele Gruppen des Tiroler Volksmusikvereins den Bewohnerinnen und Bewohnern, aber auch dem Pflegepersonal ein Ständchen gespielt und damit herzerwärmende Momente geschenkt, wie Obmann Peter Margreiter bestätigt.

 

An die 50 Gruppen, Vereine und Einrichtungen haben sich am „Tag der Herzlichkeit“ beteiligt, rund 30 Veranstaltungen haben das Anliegen aufgegriffen und haben dazu eingeladen, Herz zu zeigen, zusammen zu halten und zu helfen, für andere da zu sein. Ein schönes Zeichen der Verbundenheit!

Bild: Freiwilligenzentrum Tirol und soziale Einrichtungen informieren über ihre Arbeit.

 

Herz-Jesu-Gelöbnisfeier des Landes

Der Tag der Herzlichkeit ist am Abend in der Innsbrucker Jesuitenkirche traditionell mit der Herz-Jesu-Gelöbnisfeier des Landes zu Ende gegangen. Gottesdienst und Kurzkonzert haben dazu eingeladen, über den Sinn und die bleibende Bedeutung des Gelöbnisses nachzudenken. In seiner Predigt erinnerte Bischof Hermann Glettler an das vor 227 Jahren in akuter Kriegsgefahr gemachte Versprechen, Jesus und seiner Botschaft treu zu bleiben und das Leben und Handeln an christlichen Grundsätzen auszurichten. „Es ist Zeit. Unser Herz-Jesu-Gelöbnis zu erneuern – und in dieses feierliche Versprechen alles hineinzulegen, was es heute an neuer Entschiedenheit für das Gute braucht (siehe Seite 5).

Am Herz-Jesu-Samstag haben heuer so viele Herz-Jesu-Feuer gebrannt wie schon lange nicht. Das war natürlich dem schönen Wetter geschuldet, aber auch dem Umstand, dass der alte Brauch von vielen wieder neu entdeckt wird. Schließlich erinnern die Signalfeuer daran, dass wir Licht ins Dunkel bringen sollen, dass wir für das Gute brennen und beherzt anpacken sollen, wo Not ist.

Ein starkes Zeichen für eine Kultur des Miteinander hat auch das Herz-Jesu-Familienfest in Innsbruck-Wilten gesetzt, das von geistlichen Bewegungen organisiert wurde. Beeindruckend – das Friedensgebet am späten Abend am Bergisel.

 

Danke allen Herzschrittmacherinnen und Herzschrittmachern

Über Benefizprojekte wurden unterschiedliche soziale Einrichtungen unterstützt. Wir haben 5.000 Euro gespendet – an die Caritas für das neue Integrationshaus in der Innsbrucker Gumppstraße, das demnächst bezogen und zu einem Leuchtturmprojekt gelebter Integration werden soll.

Bild: Peter Jungmann (Gedächtnisverein), Elisabeth Rathgeb (Caritas), Bischof Hermann Glettler (Diözese) und Soziallandesrätin Eva Pawlata (Land Tirol) vor dem Neubau des Integrationshauses. Foto Reinhold Sigl.

 

Ein herzliches Danke allen Spenderinnen und Spendern und allen, die sich auch heuer wieder an unserer Initiative Offene Herzen beteiligt haben:

 …Altenseelsorge I Bezirksblätter I Blasmusikverband I Blumenpark Seidemann Völs I Bund der Tiroler Schützenkompanien I Bücherei und Kindergarten Walchsee I Canisianum I Caritas Tirol I Chorverband Tirol I Diözese Innsbruck I Fokolar-Bewegung I Forum-Theater I Freiwilligenzentrum Tirol I Haus der Begegnung I Hospizteam Kitzbühel I Innsbrucker Soziale Dienste I Jesuiten-Kolleg | Kindergarten „Treffpunkt Lebensraum“ I Kirche im Herzen der Stadt und Citypastoral I Kühne Bühne Hall I Land Tirol I Loretto I Mittelschule St. Johann I ORF Tirol I Pater Sandesh Manuel I Pfarre und Gemeinde Kartitsch I Pfarre und Gemeinde Weerberg | Privatklinik Hochrum / Sanatorium der Kreuzschwestern I Rathausgalerien Innsbruck I Rotes Kreuz I SOS-Kinderdorf I Stadt Innsbruck I Stadtteilarbeit Pradl I TIROLER I Tiroler Krone I Tiroler Mundartkreis I Tiroler Sonntag I Tiroler Tageszeitung I Tiroler Volksmusikverein I Theatergruppe Infektiös I Tyrolia-Verlag und -Buchhandlungen I Verein „Helfen mit Herz“ I Verein „Reini Happ und Freunde“ I Vinzenzgemeinschaft I Young Caritas I Wohn- und Pflegeheime in ganz Tirol I Zamm.Wachsen Stubai …

 Wir bedanken uns auch bei Landeshauptmann Anton Mattle, Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, Soziallandesrätin Eva Pawlata, Bischof Hermann Glettler, Caritas-Direktorin Elisabeth Rathgeb und ORF-Landesdirektorin Esther Mitterstieler und allen Medienpartnern dafür, dass sie das Anliegen aufgegriffen und auf ihre Weise unterstützt haben.

 

   Zum Vormerken: Der nächste „Tag der Herzlichkeit“ findet am 7. Juni 2024 statt.

 

 

 

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